Aufwandsarm und unkompliziert – kurz, direkt, konzentriert – damit Sie nach nur einer Sitzung von 50 – 60 Minuten anders handeln und erleben können.

1. Was ist eine „Coaching-Sprechstunde“?

Eine Coaching-Sprechstunde ist als in sich abgeschlossene Maßnahme gedacht. Sie verläuft ähnlich wie beim Arzt: Sie kommen zu Ihrem Termin und bringen ein Anliegen mit, bei dem ich Sie unterstützen soll. Dann erhalten Sie eine Art „erste Hilfe zur Selbsthilfe“.

Mit diesem „Anstoß“ arbeiten Sie dann zunächst allein weiter. Wenn gewünscht, kann sich später ein weiterer Termin anschließen – zum Beispiel auch, um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der ersten Stunde zu besprechen und zu stabilisieren.

2. Was können Sie im Rahmen einer Coaching-Sprechstunde erwarten – und was nicht?

Eine Coaching-Sprechstunde kann und soll weder ein mehrstündiges Coaching, noch ein Seminar (beides biete ich auch an) oder eine Therapie ersetzen, sondern einen Anstoß geben, einen neuen Aspekt zeigen, den Blick auf die bekannten Fakten ändern und schärfen und nach Möglichkeit einen Weg eröffnen, allein Ihre Situation zu verbessern.

Die Entscheidung, was dann stattfindet, hängt davon ab, was Sie (erreichen) möchten:

  • Der Eine möchte einmal Gelegenheit haben, seine Situation in Ruhe zu schildern und von außen zu betrachten, mit jemandem dem weder die Person noch der Kontext vorher bekannt sind.
  • Die Andere möchte sich klarer werden, wie eine bestimmte Entscheidung sinnvoll zu fällen ist.
  • Der Nächste bekommt gleich eine Technik an die Hand, mit der er sich in der nächsten unangenehm aufregenden Situation beruhigen kann – und damit auch klarer denken.
  • Eine andere merkt bei der Schilderung ihrer derzeitigen Verfassung, dass sie mehr braucht als diese eine Coaching-Sprechstunde – und wir überlegen gemeinsam, welcher Art diese weitere Unterstützung sein kann und wo sie gefunden wird – nach Möglichkeit gleich mit Adresse und Telefonnummer.

Sie haben während der Stunde natürlich meine volle Aufmerksamkeit: während ich zuhöre, beobachte ich auch, wie Sie sprechen – mit Worten, Ihrer Stimme und Ihrem Körper. Wenn Sie möchten, können Sie dazu sofort eine Rückmeldung bekommen.

3. Warum funktioniert das in einem einzigen Gespräch?

Entscheidend ist wohl eine Eigenart von mir, die mich schon lange begleitet: Immer schon sind Menschen, kaum dass wir uns begegnet sind, überzeugt, dass sie mir vertrauen können – und öffnen sich in einem Tempo und einer Tiefe, die mich immer wieder erstaunt und berührt.

Das mag damit zu tun haben, dass ich sehr offen & aufrichtig bin und mich ausgesprochen schnell in mein Gegenüber hineinversetzen kann. Dazu kommen ein hohes Tempo und der Mut, das von mir Wahrgenommene respektvoll zurück zu spiegeln. Hier nützt mir eine besondere Wahrnehmungsfähigkeit, die sich vermutlich aufgrund meiner angeborenen extremen Kurzsichtigkeit entwickelt hat.

4. Welche Voraussetzungen bringe ich mit?

Mein oberster Wert im Leben ist Ehrlichkeit. Außerdem:

Ich mag Menschen grundsätzlich und kann mir auch nichts „Spannenderes“ vorstellen. Deshalb habe ich ja damals Psychologie studiert und beschäftige mich immer wieder mit neuen Ansätzen und Methoden (Details finden Sie unter Eigene Weiterbildung).

So bin ich seit über 25 Jahren selbständig damit befasst, anderen möglichst schnell Möglichkeiten zu eröffnen, wie sie sich und ihr Leben in einen besseren Zustand oder ins Gleichgewicht bringen können. Diese Erfahrung, zusammen mit den verschiedenen Aus- und Fortbildungen, gibt mir einen Pool an Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen, aus dem ich während meiner Coaching-Sprechstunde gern schöpfe.

5. Ist die Coaching-Sprechstunde vertraulich?

Noch nie habe ich Informationen aus meinen Coachings weiter erzählt. Selbst wenn in Ausnahmefällen die Institution, die mich beauftragt hat, etwas mehr darüber wissen möchte, worüber gesprochen worden ist, ist auch hier klar, dass absolute Vertraulichkeit gilt.

Eine der Institutionen, für die ich Coaching-Sprechstunden durchführe, wickelt die gesamte Anmeldung ausschließlich über mich ab, damit in der Personalabteilung zu keinem Zeitpunkt Daten und Namen vorliegen…

6. Was unterscheidet eine Coaching-Sprechstunde von herkömmlichem Coaching?

Normalerweise verstehen wir unter Coaching einen Prozess:

Er beginnt mit einer Kontaktaufnahme per Telefon oder Email, es folgt ein Kennenlerngespräch.

  • Dabei wird von beiden Seiten geprüft, ob sie mit einander und der anstehenden Thematik arbeiten können und wollen.
  • wenn das geklärt ist, werden die Details besprochen: Ziele, Methoden, Termine, Honorar und Ausfallvereinbarung, voraussichtliche Dauer
  • manchmal werden die Ergebnisse in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten
  • dann folgen die eigentlichen Coaching Sitzungen
  • spätestens in der letzten, oft auch nach der Hälfte der vereinbarten Sitzungen, wird geschaut, inwieweit die vorher formulierten Ziele erreicht worden sind, ob sie modifiziert wurden und wie hier Nachhaltigkeit erreicht werden kann.

In meiner Coaching-Sprechstunde findet das meiste davon im „Schnelldurchgang“ statt – bis auf die Abstimmung der Termine, Honorar, Dauer und den daraus resultierenden Vertrag: das passiert im Vorfeld. Die Sprechstunde beinhaltet: Thema, Ziel, Coaching, Abschluss und Ausblick.

7. Wie ist die Coaching-Sprechstunde entstanden?

Ein Kunde hatte mich 2006 mit einem 2-tägigen Seminar beauftragt und kurz vor Termin festgestellt, dass es nur wenige Anmeldungen gab. So beschlossen wir kurzerhand, das Seminar auf einen Tag zu beschränken und den Teilnehmenden am zweiten Tag Einzelgespräche anzubieten.

Womit wir nicht gerechnet hatten: Das gefiel den Teilnehmenden viel besser als ein „normales“ Seminar, da sie so auch die Fragen thematisieren konnten, die besonders während einer Veranstaltung mit Kolleginnen und Kollegen problematisch zu besprechen sind.

Daraufhin beschloss der Kunde, im Anschluss doch einfach mal solche Coaching-Sprechstunden anzubieten – damals nur den weiblichen Beschäftigten. Die Reaktion war umwerfend: 48 Anmeldungen auf Anhieb!

Damit war klar, dass wir einen Bedarf entdeckt hatten, der unterhalb der Schwellen für Fortbildungen, Coachings etc. liegt: die Coachees – und damit auch ihr Arbeitgeber – brauchen nur eine Stunde zu investieren, ohne Fahrt- oder Leerzeiten, da ich die Sprechstunden in den Räumen der Auftraggeberinnen und Auftraggeber abhalte.

8. Wie passt die Coaching-Sprechstunde zur Personalentwicklung?

Sie ergänzt die Angebote der Personalentwicklung um einen ebenso kleinen wie bedeutsamen Baustein: Mitarbeitende aller Ebenen können sich hier Unterstützung bei Problemen im Arbeitsbereich holen – bevor sich Störungen und Symptome manifestieren.

Außerdem erleichtert ein Haus-weites Angebot von Coaching-Sprechstunden auch denjenigen Beschäftigten den Zugang, die sonst aus verschiedenen Gründen kein Coaching in Anspruch nehmen würden:

  • weil es nur „für höhere Ebenen“ gedacht scheint
  • weil das eigene Anliegen nicht schwerwiegend genug wirkt
  • weil die eigene Person gar nicht für wichtig genug erachtet wird, sich solche Hilfe zu „leisten“
  • weil der Aufwand, der zur Wahrnehmung anderer Angebote nötig wäre, angesichts der eigenen Arbeitsbelastung nicht erbringbar scheint

9. Wie werden die Coaching-Sprechstunden organisiert?

Das hängt davon ab, was wir vereinbaren:

Als Privatperson kommen Sie einfach in mein Steglitzer Büro.

Manche Organisationen kümmern sich selbst um die Anmeldungen und Termine, andere überlassen das vollständig mir und veröffentlichen lediglich die nächsten Termine, wann im Haus Coaching-Sprechstunden stattfinden werden. Immer werden bei den Auftraggebenden die Räume, Ausstattung etc. organisiert.