@ugenblicke 11 – Heilsame Meditation aus dem Buddhismus

Der bekannte vietnamesische Mönch und Meditationslehrer Thich Nhat Hanh hat viele Bücher veröffentlicht, darunter eines zur Lehre des Buddha über die Liebe: „Nimm das Leben ganz in deine Arme“ – Deutscher Taschenbuch Verlag 2008, € 8,90.

Darin werden uns nicht nur die vier „unermesslichen Geisteshaltungen“ Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut erläutert, sondern auch die unterschiedlichen Aspekte der Liebe, wie der Buddhismus sie sieht. 

Ehrlich gesagt möchte ich mich aber gar nicht damit aufhalten, Ihnen all diese „Theorie“ nahebringen zu wollen – das kann der Autor selbst viel besser…

Mir ist besonders eine Meditation aus diesem Buch aufgefallen, mit der ich seitdem immer wieder experimentiere, arbeite und gute Erfahrungen mache. Sie wirkt erst nicht nur umfassend, sondern (zu) lang und kompliziert, um sie je auswendig benutzen zu können… aber keine Sorge: das kommt ganz von selbst und relativ schnell – natürlich je öfter sie diese Sätze vor sich hin murmeln oder denken, möglichst in Stille, an einem ungestörten Ort und unbehelligt durch Ihre lieben Mitmenschen.

Wenn Sie mögen, probieren Sie doch einfach aus, wie es ich für Sie anfühlt, wenn Sie die Sätze zunächst lesen, vielleicht dann einmal halblaut – und wenn es Ihnen gefällt, was Sie fühlen und was sich in Ihnen entwickelt, werden Sie ganz von selbst weiter darüber meditieren.

Ich habe Ihnen die Meditation bewusst auf der folgenden Seite separat aufgeschrieben und dabei aus mehreren Kapiteln zusammengesetzt – wie Sie ja vielleicht beim Nachschlagen im Original feststellen werden – damit Sie das Blatt einzeln benutzen, aufhängen, oder mitnehmen können.

Ich wünsche Ihnen entspannende, heilsame und liebevolle Stunden, Tage, Wochen!

Mit ganz herzlichen Grüßen
Ihre Jutta Nather

Möge ich friedvoll, glücklich und gelöst sein in Körper und Geist.

Möge ich frei sein von Verletzung und Kränkung.

Möge ich frei sein von Wut, Verstrickung, Furcht und Ängstlichkeit.

Möge ich lernen, mich selbst mit den Augen der Liebe und des Verstehens zu betrachten.

Möge ich fähig sein, die Samen der Freude und des Glücks in mir zu erken-nen und zu berühren.

Möge ich lernen, die Quellen von Ärger, Verlangen und Täuschung in mir festzustellen und zu erkennen.